Ich weiß nicht, was im Moment hier los ist. Irgendwas mit Übergangsloch. Höchstwahrscheinlich hauen uns Lehrkräfte permanent Prüfungen um die Ohren und lassen uns eine Hausaufgabe nach der Anderen in unsere Moleskines kritzeln. Aber das hat hoffentlich bald ein Ende. Im Hintergrund wird irgendwie schon an einer neuen Rebellisch-Version gearbeitet, die total fancy wird. Vielleicht machen wir bald auch mal wieder Photos oder gehen mal wieder raus, schreibt mal Briefe an die Regierung. Hell yeah, bald gehts weiter! Ach: Dawyd ist von seiner tödlichen Perikarditis geheilt und bald gibt es vielleicht heißen, analogen Mist.
Nun, um diese armselige Seite wieder mal nach 3 Märzelbeiträgen mit Qualitätscontent zu füllen und natørlich euch zu befriedigen, dachte ich mir, ich schreibe doch mal etwas über SEBASTIÃO SALGADO <3. Mein grösstes Vorbild *kuschelwuschel*.
Sebastião Salgado macht ausschliesslich Schwarz/Weiss Photonen mit einer Leica. (Von ein paar Ausnahmen abgesehen).
Sein aktuelles Meisterprojekt “Genesis” belichtet sich vom Jahre 2004 bis 2012. Acht Jahre also. 12 – 4 = 8. In dieser Zeitspanne photographiert Sebastião Salgado unberührte Flecken auf der Erde, die nicht mehr unberührt sein werden, wenn er erstmal da ist. Entjungerung auf höchster Ebene mit Photobeweis also. Für dieses Mammutprojekt photographiert Sebastião Salgado aber mit einer billigen Canon 1D Mark III, lässt die Bilder später dann auf einen Grossformat-Analogfilm (Kodak Tri-X Film) ausbelichten und entwickeln.
Wie dem auch sei, auf jedenfall sind seine Bilder einfach grossartig! Mehr als das. All diese Emotionen und diese Perspektive par Excellance.
Ihr Versager werdet niemals so photographieren können wie er, hihi.