Waau, ich habe seit neuem (gestern) eine supertolle, schniegelgagelneue Freundin namens Amelie. Sie ist schwarz und hat supersexy Kurven. Aber erst heute drang es in sie ein und ich konnte endlich schiessen. Natürlich bekam Amelie nur das Beste vom Besten, die Crème de la Crème.
Sandra Juto. Großartige Photographin, die ihren Kopf zwischen Kommerzialisierung und Qualitätsverlust bewahren konnte. Entstehen tuen die minimalistischen Photographien auf Spaziergängen im schwedischen Götebørg – Sandras Heimatstadt. Links und einen Haufen Bilder gibt es nach dem ‘Weiterlesen’-Klick.
Da wäre ich also, angekommen am Zürcher Hauptbahnhof. Ich schaue mich kurz um und entdecke schon die typischen Cliquen dort. Einerseits die Pseudo-Gangster mit ihren T-Shirts Grösse “Adipös” und die Möchtegern-Italos, die ihre viel zu engen Jeans 1. unglaublich komisch tief tragen und 2. in ihre weissen Socken stecken, damit man auch ja die Marke am Schuh sehen kann. An der Bahnhofstrasse herrscht reger Betrieb. Man muss die hässlichen Geschenke auch sobald wie möglich umtauschen, klar. Müssen die Leute aber so dämlich gehen? Die eine Mexikanerin vor mir zieht ihre Freundin, die hinter mir steht, am Arm nach und rempelt mich weg, die Touristen knipsen mit teuren Nikons das Geschehen und denken, mit dem Blitz könnten sie etwas ausmachen am Bild. Besonders toll sind die Fotografen, die ohne Vorwarnung abrupt stehen bleiben, sich umdrehen und mir ins direkt ins Gesicht blitzen. Inzwischen laufe ich zwischen den Tramschienen, um noch einigermassen voran zu kommen.
Belgien, Frankreich, Portugal, Spanien, Gibraltar, Schweiz, Österreich. 9500km, zurückgelegt mit einem maroden T3, und ein, mehr oder weniger, verrückter Weltpolizei-Carsten mitsamt Gemahlin. Bewaffnet mit Knipse bleiben am Ende nicht nur schöne Erinnerung hängen, sondern auch 10GB an Photomaterial. Nach Entwicklung der Bilder werden wir heute mit dem dritten Teil des etwas anderen Reiseberichts beglückt. Nebst großartigen Photographien finden sich sogar eine Handvoll Tagebucheinträge wieder – Ansehbefehl.
musik
Von dawyd am 25. Dezember 2009
5
Freitagnachmittagmusik: The Twilight Sad. Grossartige Musik von den Schotten da drüben auf der schwimmenden Tropfsteinhöhle. Mir gefällt “Half a Person” sehr, Marcel geilt sich eher an “The Room” auf. Jedoch kann man gut das ganze Album empfohlen werden, ist sowieso alles das Gleiche. Für Abwechslung sorgt der eigenartige Akzent des Sängers.
Inzwischen wird das Internet regelrecht von Fotografie- & Stil-Blogs überschwemmt – ein 0815-Blog ist binnen Sekunden gepflanzt. Zwei Rebellen wollen diese Landschaft nun umgraben und ein wenig frische Luft reinpusten. Subjektiv, prägnant und immer interessant, tja. Kommentare können hier nicht abgegeben werden – wichtige Anmerkungen jedoch immer über das entsprechende Formular. Genug geredet, viel Spaß mit rebellisch.org.