Hamburg kann man nicht in Worte fassen – man muss einfach da gewesen sein. Besonders beeindruckt hat mich das Schanzenviertel: überall lange Tische direkt an der Straße und selbst Abends unendlich viele, gut-gekleidete Menschen auf der Straße. IchmöchtegarnichtwissenwiedasimSommerist. Die Menschen sind unglaublich nett und so wird man auch mal auf offener Straße angesprochen und bekommt ein paar Geschichten über die Schanze erzählt, unglaublich. Fahrt hin. Ein Haufen Bilder nach dem Klick.
Viel erfährt man über den jungen Briten im Netz nicht. Höchstwahrscheinlich befindet sich der Londoner in den besten 20ern – also gleichzeitig auch in einem kreativen Hoch. Photographiert wird mit der Canon 5D, einer analogen Hasselblad 500 c/m sowie einem Haufen analogen SLR-Kameras, die an dieser Stelle keine größere Erwähnung finden sollen. Street- und Portraitphotographie mit analoger Würzung und unendlich aussagekräftigen Motiven.
Heute wieder neues aus der Rebellisch-Zentrale. Die Fortsetzung der beherzten “Ein Abend in Zürich”-Serie, noch spannender, noch blutiger, noch zynischer.
Genau genommen ist es ein ganzer Tag in Zürich, nicht nur ein mickriger Abend.
Angefangen um acht Uhr morgens mit Schütteln von Orangensaft (der Deckel war nicht ganz drauf) und Suchen der nicht vorhandenen Unterwäsche.
Zu spät zu Verabredungen kommen war heute morgen angesagt as well, da zwischen mir und meinem Bus eine Armada von Seniorinnen aus dem Unterholz auftauchte. Und sie bewegten sich nicht gerade schnell mit dem Nordisch Walking Zeugs, so nebenbei erwähnt. Was ich dann über den Mittag im Jazzclub ‘Moods’ machte, geht euch soviel an wie die Titten meiner Grossmutter.
Unglaublich auch, dass ich am Bahnsteig von einer komischen Göre angebaggert wurde. Fragte, wohin ich gehe und wo ich wohne, was sie in etwa so viel angeht, wie… ach ihr wisst schon.
So, 15 Uhr, Friseurtermin par Excellance. Ich wollte meine Haare übrigens gewaschen, nicht mein Genick am Waschbecken gebrochen. Aber sei trotzdem bedankt, postpubertierende Friseurlingstochter, mein Kopf kommt blanchiert viel knackiger daher.
So, jetzt der Klamottenkauf. Auf dem Weg zu diesem Hennes und Moritz oder wie auch immer musste ich durch den Strom von semibetrunkenen Fussballfans. Von alt bis jung war unter dem Pöbel alles zu finden – alle mit einem Bier in der Hand. Auch ein kleines Jungchen mit einer 1Liter Eisteeflasche war dabei. Stark, man!
Im Harald und Morris war ebenso hooligantechnischer Andrang, weil ein Witzbold ein “SALE!!!!!!VERDAMMT!!!!!!ELF!!” auf die Schaufenster klebte. Und auch da waren wieder Seniorinnen, die zwischen mir und meinen Klamotten standen. Ein paar Pullover und ein Hemd aus dem Regal gegriffen und bloss weg. Far away. Anprobieren wollte ich das Zeug sicher absolut sowas von nicht, alles was ich wollte, ist ohne zu bezahlen rausgehen. Und Mann von Welt kennt seine Grösse. Nach ein paar dutzend Versuchen, dieses Blingbling-Alarmdings von den Kleidern zu entfernen, habe ich mich nun doch noch dazu entschlossen zu bezahlen, tja.
Da war im Übrigen auch ein Carlos, der wie besessen an der Spiderman-Unterwäsche herumgrabschte und ‘Kuuuuhl!’ von sich gab. Jetzt war ich mir sicher, dass ich es mit einer Carla zu tun habe.
Uuund jetzt noch beim Klamottenverteiler mit ‘Rebellisch Von-Güte-Zertifikat’ vorbeischauen. Aus Werberechtlichen Gründen darf ich den Namen des Ladens leider, leider nicht verraten (Jack and Jones).
Ein echt kuhler Laden mit super Stimmung, bis diese Ich-hab-ein-Haar-am-Sack!!!-Schüler-Gang auftauchte. Ich kaufte übrigens ein Hemd und bekam eine VIP-Karte mit Rabattenzeugs, oh ja.
Werbeunterbrechung *blingbling*: Starbucks am Central – super Bedienung. Ausschau halten nach dem semischwarzen Mann mit oranger Brille, du bist super <3.
An mehr Details vom Tag kann ich mich nicht mehr erinnern, weil ich schlicht zu müde dazu bin. Morgen vielleicht, Kinder :*
Wünscht mir Glück, mein erster Rasierversuch heute :rebell
Werde morgen wieder im Jazzclub sein, falls ihr mich suchen solltet, was aber hoffentlich niemand macht. Ich will keinen von euch dort sehen.
Aber sowas von.
Guten Abend.
Über manche Fotografen sollte man gar nicht viele Worte verlieren. Also gibt es von mir nur die Eckdaten, dafür aber einen Haufen Bilder. Jeff Luker, 25, Brite & ein unglaubliches Auge für minimalistische Photographien. Alles analog.
Da Marcel und ich nicht ewig Zeit haben, für Pöbel-wie-euch™ :* zu bloggen, wurde “The Rebellisch Tumblr” geboren. Out Now mit Frauencontent of Awesomness. Und hej, es macht Spass n_ń
The Rebellisch Tumblr™
(Im Feedreader sieht man das Kopfbild nicht, also bitte, einmal draufklicken und die Seite besuchen ist auch nicht zu viel verlangt u_ú).
musik
Von dawyd am 16. Februar 2010
4
Tourist History, so der Name des neuen Albums von den ‘Two Door Cinema Club’, auf Germanisch so viel wie ‘Zwei Türe Kino Verein’. Auch ist es das erste “richtige” Album von den Iren, aber schon jetzt einfach unschlagbar. Bei jedem Album, das ich mehr oder weniger kaufte, hatte ich einige Titel, bei denen ich sagen konnte »Du bist mein Lieblingslied :*«, aber noch nie konnte ich das zu einem ganzen Album sagen. Bis jetzt. Jedes Lied hat seinen eigenen Charakter, seine eigene unverwechselbare Melodie, da fiel es der Rebellisch-Zentrale™ schwer, eine Hörprobe für euch auszusuchen. Also werdet ihr mit drei Verschiedenen beglückt. Keine Widerrede. Nach dem Klick gehts weiter.