Die Schönheit eines Vietnam Urlaubs ohne 13-stündigen Flug genießen. Unzählige Straßenshops, Mopeds und unbeschreibliche Landschaften. ARRRR!
Denn wir bauen uns Fahrräder.
Auf dem Weg zum Hipster braucht man selbstverständlich auch ein Fixie. Ein Singelspeedfahrrad, wie mir der Herr im Fahrradgeschäft erklärte. Dazu greift man sich ein altes retroretro-Fahrrad, dazu einige neue Teile wie abgefahrene Griptapes für den Lenker und Pedale. Damit das Schmuckstück dann noch im schnieken Look über Pflastersteine rollt, beizt man den alten Lack ab und trägt neuen Qualitätslack auf. So einfach ist das. Und irgendwann gibt es hier Ergebnisse.
Erstmal glücklich trödeln.
Was macht man, wenn man in Köln ist? Man betrinkt sich, baut Blogs auf oder sucht gute, alte, vererbte Dinge auf Flohmärkten, die irgendwelche Leute nicht mehr haben wollen, weil sie nicht mit der Awesomeness klarkommen. Durch puren Zufall ließen sich Freikarten für einen Mega-Hipsterflohmarkt in Ehrenfeld auftreiben, der dann auch relativ zügig nach guten, alten und vererbten Dingen durchwühlt wurde. Fotografiekram gab es relativ wenig und wir haben uns natürlich das Beste, was der Haufen zu bieten hatte, unter den Nagel gerissen.
Das gute Dings heißt Yashica TL-Electro, wiegt fast ein Kilogramm und kostete mit zwei weiteren Objektiven lächerliche 20 Euronen. Entsprechend hübsche Bilder folgen bald. Erstmal glücklich zum Fotoladen gehen und ein Vermögen für Reinigung und Zubehör ausgeben.

